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Archiv für die Kategorie „Gastronomie Hotelerie“

Baden-Württemberg und Berlin hatten Rauchverbote ausgesprochen, die verfassungswidrig waren, was vom Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe am 30.07.2008 entschieden wurde. Der Nichtraucherschutz ist in Deutschland Ländersache. Und da sich die meisten Gesetzestexte im Kern gleichen, dürfte das Urteil symbolisch sein, dass auch andere Bundesländer ihre Nichtraucherschutzgesetze überprüfen und nachbessern müssen. Das Bundesland Berlin hat im Januar diesen Jahres jedenfalls sein Rauchverbot in Kneipen gelockert. Die rot-rote Landesregierung hat sich nach ausführlicher Beratung darauf geeinigt, dass es ist jetzt in Gaststätten wieder erlaubt zu rauchen, wenn diese einen Raum von höchstens 75m² haben, und es dürfen keine Speisen im Lokal angeboten werden. Außerdem bleibt Minderjährigen der Zutritt verwehrt. Es wird nun festgestellt, dass einerseits ein umfassender Nichtraucherschutz gewährleistet ist und auch die Interessen der Gastwirte ausreichend berücksichtigt bleibt. Die Opposition kritisiert, dass nicht genug Mut aufgebracht wird, einen umfassenden Nichtraucherschutz durchzusetzen. Klar kann es existenzgefährdend sein, wenn durch Gesetzgebungen Gäste in der Gastronomie ausbleiben. Ich selbst rauche auch. Aber wenn in der Gastronomie ein freiwilliges oder auch ein gesetzliches Rauchverbot existiert, finde ich das völlig in Ordnung. So mancher Raucher geht vielleicht tatsächlich nicht mehr oder seltener aus. Aber dafür wissen Nichtraucher zu schätzen, dass sie beim Essen nicht mehr eingenebelt werden. Und ich denke, dass dies sich so in den Umsätzen der Gastronomie bemerkbar macht, dass der Tageseinnahmen wenigstens nicht rückläufig sein werden. Das Rauchverbot gilt ja jetzt schon eine ganze Weile. Da bin ich überzeugt, dass sich die Gästezahlen wieder auf ein gewohntes Maß eingependelt haben. Die Schwankungen der Umsätze haben sich sicher in der der Restaurants und anderen Gastronomiebetriebe bemerkbar gemacht. Nach Inkrafttreten des Nichtraucherschutzes gingen die Umsatzzahlen sicher erst einmal zurück. Aber inzwischen dürften mehr Nichtraucher in der Gastronomie zu Gast sein, und viele Raucher dürften sich auch mit den Gesetzen arrangiert haben. Die finanzielle Durststrecke haben die Gastwirte sicher überstanden. Insbesondere dann, wenn die Zeit vor und während der neuen Gesetzgebung für Investitionen genutzt wurde. Die Gelegenheit war günstig: die Renovierung der Räume, eine neue Einrichtung oder auch die Anschaffung neuer oder Registrierkassen kann bei der Gelegenheit getätigt worden sein. Kleine Kneipen kommen bestens mit einer aus. Wenn geraucht werden darf, werden eh nur Getränke ausgeschenkt. Da reicht es aus, wenn die die Getränke den “Warengruppen” alkoholische und alkoholfreie Getränke zuordnen kann. Größere Gastronomiebetriebe profitieren da eher von Kassensystemen, die umfangreich die einzelnen Betriebsbereiche miteinander verbinden und verwaltend unterstützen können. Ob aber nun als eine , ein Kassensystem, eine Netzwerkkasse oder ein mobiles genutzt wird: wichtig ist, dass die jeweilige Kassensoftware leistungsstark genug ist, um die betrieblichen Anforderungen zu erfüllen. Denn Kassen haben die Hauptaufgabe, Verkäufe zu registrieren und aufzusummieren. Dem Gast muss ein Beleg erstellt werden können, und für die betriebliche Buchhaltung ist ein Beleg zwingend erforderlich. Wenn noch weitere Aufgaben übernehmen, erleichtern oder verwalten können, ist das für manchen Betrieb sinnvoll, aber nicht zwingend vorgeschrieben.

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Wie sag ich es, ohne jemandem auf den Schlips treten zu wollen? Ostdeutschland oder neue Bundesländer? Obwohl, so ganz neu sind die nach 19 Jahren ja auch nicht mehr… Auch das meine ich nicht negativ, ehrlich! Davor, dass es die Bürger der ehemaligen DDR mit viel Mut geschafft haben, dass die zwei deutschen Staaten wieder einer werden, kann ich nur meinen Hut ziehen. Alle Achtung!! Das war eine bemerkenswerte Leistung, dass die Leute alle zusammen geschafft haben, dass auf politischer Ebene endlich mal richtig gearbeitet wurde! Es war ja auch schon lange bekannt, dass die DDR-Regierungen mit ihrer Planwirtschaft nicht in der Lage waren, die Staatskasse im Gleichgewicht zu halten. In aller Regel gab es von allem zu wenig. Nicht einmal ausreichend Arbeit ist da gewesen – und trotzdem war kaum jemand arbeitslos. Offiziell schon mal gar nicht. Zumindest bei den Frauen gab es kaum Arbeitslosigkeit, denn wenn eine Frau keine Arbeit hatte, war sie Hausfrau. Und Planwirtschaft konnte niemanden so wirklich ausreichend versorgen. Wer ein Auto haben wollte musste lange darauf sparen und dann noch weitere Jahre auf das Gefährt warten. Es gab sehr lange Wartezeiten. Auch exotisches Obst und Gemüse hat es zu DDR-Zeiten eher nicht gegeben. Ok, dass passte in aller Regel auch nicht ins politische Konzept. Aber auch bei allen anderen Dingen des täglichen Lebens gab es häufig keinen Nachschub. In den Geschäften wurde verkauft was da war. Und bei Ausverkauf einiger Artikel gab es erst einmal eine Weile nichts davon. Man erzählt sich, dass die Verkäuferinnen dann auch häufig gleichgültig waren. Ob das so stimmt, weiß ich nicht. Aber wenn, dann mag ich den Damen ruhigen Gewissens positiv unterstellen, dass man oft auch nur gleichgültig sein konnte. Denn anders hätte man es möglicherweise nicht ausgehalten. Ich vermute auch, dass in aller Regel besonders im Einzelhandel die Kasse nicht stimmte. Nicht, dass Mitarbeiter sich am Geld vergriffen hätten. Aber es wurde schlicht wenig verkauft, also war am Abend auch wenig Bares in der Geldschublade. Und dass es für die Zeiten moderne Kassen und Kassensysteme gab, kann ich mir auch nicht vorstellen. Da die DDR-Regierungen immer darauf bedacht waren, Devisen ins Land zu bekommen, ohne selbst groß etwas dafür geben zu wollen, konnte schlicht nicht die Technologie der Zeit Einzug halten. Das war ja auch schon daran zu erkennen, dass Autos Unmengen an Abgasen produzierten und Fabriken ihre „dicke Luft“ ungefiltert durch die Schornsteine pusteten ohne über mögliche Umweltschäden nachzudenken. Alles in allem finde ich gut, dass es die DDR nicht mehr gibt. Nicht nur, dass auch in den neuen Bundesländern jetzt auf aktuellsten Umweltschutz geachtet wird. Viel mehr noch gefällt mir die wunderbare Gegend, die in 40 Jahren gewachsen ist. Es gibt wunderschöne Naturlandschaften, wo Tier- und Pflanzenarten sich haben ungehindert ausbreiten und entwickeln können. Und es wurden so viele Baudenkmäler wieder aufgebaut, die zu DDR-Zeiten dem Verfall zum Fraß vorgeworfen wurden – traumhaft, dass das alles erhalten werden konnte. Also, wenn Ostdeutschland nicht eine wert ist, dann weiß ich nicht. Die - und Touristikbranche hat hier sicher noch eine glanzvolle Zukunft vor sich. Wenn die Naturlandschaften so erhalten bleiben und die Reiseveranstalter ebenso wie Vermieter von Privatpensionen weiter investieren in Renovierung / Restaurierung alter Gebäude und Investitionen in moderne Einrichtungen und Technik tätigen, dann kann es dort nur weiter bergauf gehen. Selbst, wenn andere Arbeitsplätze in Massen nicht mehr existieren. Aber Reisen und an die Ostseeküste und in den Rest dieser wunderschönen Gegend werden immer eine Option für Reisewillige bleiben.

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Städtereisen sind sehr beliebt. Aber auch immer schwieriger durchzuführen. Denn die in vielen deutschen Großstädten eingerichteten Umweltzonen können nicht mehr von allen Reiseunternehmen angefahren werden, da nicht alle Busse die notwendige Umweltplakette aufweisen. Das macht sich im Ergebnis des Reiseunternehmens und dessen Kasse durchaus spürbar bemerkbar. Somit müssten die Reisenden einen möglicherweise unbequemen Fußweg in Kauf nehmen, um beispielsweise das Gepäck zum Hotel zu schaffen. Die Umweltzonen sind bestimmt eine wertvolle Einrichtung und eine Bereicherung für die Luftqualität vor Ort. Im Gegenzug sind aber vielleicht Arbeitsplätze in Gefahr. Denn wenn Fahrzeuge für geplante Strecken keine (Teil-) Fahrerlaubnis bekommen, werden eventuell keine neuen Fahrzeuge angeschafft, stattdessen die Reisen gar nicht erst angeboten und davon hängt letzten Endes wenigstens der Arbeitsplatz des Fahrers ab. Doch auch die örtliche Gastronomie und Hotelerie der angesteuerten Städte könnten Umsatzeinbußen durch weniger Städtereisen hinnehmen müssen. Denn in jedem Fall sind es weniger Besucher, die eben auch weniger Geld vor Ort ausgeben. Wenn dann gerade Investitionen getätigt wurden, könnte der Gästerückgang fatale Folgen haben. Ein großes Defizit in den Finanzen wäre die Folge, am ehesten zu spüren, dass am Ende des Tages nicht so viel Geld in der ist. Denn fehlende Gäste gehen nicht essen und buchen kein Hotelzimmer. Somit ist auch das neueste Kassensystem fehl am Platz. Erst in den 1980′er Jahren hat man sich überhaupt erst beginnend mit dem Thema Städtereisen befasst. Da waren anfangs sicher pannenreiche Erlebnisse für Gäste ebenso wie für die Veranstalter. Aber Spaß haben Städtereisen sicher immer schon gemacht. Weil sie besonders gut als Kurztrip über ein Wochenende oder über wenige freie Tage zu planen sind. Und all zu teuer sind diese Kurzreisen auch nicht, so dass in der Haushaltskasse kein Fehlbetrag entsteht. Alternativ ist die Ansparphase für Städtereisen erheblich kürzer als für einen längeren Jahresurlaub. Für Hotels macht es kaum einen Unterschied, ob sie einen Gast für drei Wochen beherbergen oder in diesen drei Wochen mehrere Gäste für kürzere Besuche aufnehmen. Der Übernachtungspreis dürfte in etwa derselbe sein und in der Abrechnung mit dem keine Differenz in den Ergebnissen bringen. Und auch innerhalb der Vernetzungen im wird es kaum Unannehmlichkeiten bezüglich der Personalplanung oder der Lebensmitteleinkäufe für den Restaurantbereich geben. Ob nun Kurztrip, Städtereise oder mehrwöchiger Jahresurlaub gebucht wird, muss jeder für sich entscheiden. Wichtig sind in jedem Fall der Spaß- und Erholungsfaktor sowie die Zufriedenheit des Erlebnisses an sich. Dann hat in jedem Fall die mentale der Gefühle des Reisenden eine wertvolle Einnahme getätigt.

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