Archiv für die Kategorie „Hotel“
Wie sag ich es, ohne jemandem auf den Schlips treten zu wollen? Ostdeutschland oder neue Bundesländer? Obwohl, so ganz neu sind die nach 19 Jahren ja auch nicht mehr… Auch das meine ich nicht negativ, ehrlich! Davor, dass es die Bürger der ehemaligen DDR mit viel Mut geschafft haben, dass die zwei deutschen Staaten wieder einer werden, kann ich nur meinen Hut ziehen. Alle Achtung!! Das war eine bemerkenswerte Leistung, dass die Leute alle zusammen geschafft haben, dass auf politischer Ebene endlich mal richtig gearbeitet wurde! Es war ja auch schon lange bekannt, dass die DDR-Regierungen mit ihrer Planwirtschaft nicht in der Lage waren, die Staatskasse im Gleichgewicht zu halten. In aller Regel gab es von allem zu wenig. Nicht einmal ausreichend Arbeit ist da gewesen – und trotzdem war kaum jemand arbeitslos. Offiziell schon mal gar nicht. Zumindest bei den Frauen gab es kaum Arbeitslosigkeit, denn wenn eine Frau keine Arbeit hatte, war sie Hausfrau. Und Planwirtschaft konnte niemanden so wirklich ausreichend versorgen. Wer ein Auto haben wollte musste lange darauf sparen und dann noch weitere Jahre auf das Gefährt warten. Es gab sehr lange Wartezeiten. Auch exotisches Obst und Gemüse hat es zu DDR-Zeiten eher nicht gegeben. Ok, dass passte in aller Regel auch nicht ins politische Konzept. Aber auch bei allen anderen Dingen des täglichen Lebens gab es häufig keinen Nachschub. In den Geschäften wurde verkauft was da war. Und bei Ausverkauf einiger Artikel gab es erst einmal eine Weile nichts davon. Man erzählt sich, dass die Verkäuferinnen dann auch häufig gleichgültig waren. Ob das so stimmt, weiß ich nicht. Aber wenn, dann mag ich den Damen ruhigen Gewissens positiv unterstellen, dass man oft auch nur gleichgültig sein konnte. Denn anders hätte man es möglicherweise nicht ausgehalten. Ich vermute auch, dass in aller Regel besonders im Einzelhandel die Kasse nicht stimmte. Nicht, dass Mitarbeiter sich am Geld vergriffen hätten. Aber es wurde schlicht wenig verkauft, also war am Abend auch wenig Bares in der Geldschublade. Und dass es für die Zeiten moderne Kassen und Kassensysteme gab, kann ich mir auch nicht vorstellen. Da die DDR-Regierungen immer darauf bedacht waren, Devisen ins Land zu bekommen, ohne selbst groß etwas dafür geben zu wollen, konnte schlicht nicht die Technologie der Zeit Einzug halten. Das war ja auch schon daran zu erkennen, dass Autos Unmengen an Abgasen produzierten und Fabriken ihre „dicke Luft“ ungefiltert durch die Schornsteine pusteten ohne über mögliche Umweltschäden nachzudenken. Alles in allem finde ich gut, dass es die DDR nicht mehr gibt. Nicht nur, dass auch in den neuen Bundesländern jetzt auf aktuellsten Umweltschutz geachtet wird. Viel mehr noch gefällt mir die wunderbare Gegend, die in 40 Jahren gewachsen ist. Es gibt wunderschöne Naturlandschaften, wo Tier- und Pflanzenarten sich haben ungehindert ausbreiten und entwickeln können. Und es wurden so viele Baudenkmäler wieder aufgebaut, die zu DDR-Zeiten dem Verfall zum Fraß vorgeworfen wurden – traumhaft, dass das alles erhalten werden konnte. Also, wenn Ostdeutschland nicht eine Reise wert ist, dann weiß ich nicht. Die Reise- und Touristikbranche hat hier sicher noch eine glanzvolle Zukunft vor sich. Wenn die Naturlandschaften so erhalten bleiben und die Reiseveranstalter ebenso wie Vermieter von Privatpensionen weiter investieren in Renovierung / Restaurierung alter Gebäude und Investitionen in moderne Einrichtungen und Technik tätigen, dann kann es dort nur weiter bergauf gehen. Selbst, wenn andere Arbeitsplätze in Massen nicht mehr existieren. Aber Reisen und Urlaub an die Ostseeküste und in den Rest dieser wunderschönen Gegend werden immer eine Option für Reisewillige bleiben.
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Der Böhmerwald erstreckt sich über ein Dreieck des Grenzbereichs Deutschland-Österreich-Tchechien und ist eine Bergkette mit etwa einhundertundzwanzig Kilometern Länge. Hier ist zu jeder Jahreszeit Urlaub möglich und in jedem Fall ein Erlebnis. Wintersport lässt sich wunderbar im sogenannte Mühlviertel zwischen Passau und Linz verbringen. Doch auch zu anderen Jahreszeiten ist hier ein wunderschöner Sporturlaub erlebbar. Das Preis-Leistungs-Verhältnis wird von vielen Seiten gelobt. So scheint es ein leichtes zu sein, Geld auszugeben und trotzdem beste Gegenwerte zu bekommen. Da bereitet es auch Freude, dem Kellner im Restaurant oder dem Zimmermädchen des Hotels ein Trinkgeld zu geben und deren private Kasse ein wenig aufzubessern. Im Mühlviertel des Böhmerwaldes leben auch Menschen in klosterähnlichen Gemeinschaften zusammen, sind aber keine Mönche. Sie haben ihr Leben lediglich in die klösterliche Richtung ausgewiesen. Und sie sind ebenso kunstfertige Bierbrauer. Schon vor Jahrhunderten wussten sie die Rohstoffe der Gegend zu schätzen und zu nutzen. Auch heute dürfte es ein Vergnügen sein, Spezialitäten zu probiere, zu erwerben und als Mitbringsel nach Hause zu tragen. Dass bei allem natürlich nicht nur das caritative Handeln im Vordergrund steht sondern durch Vertrieb der Produkte die Gemeinschaft eines Ordens zum Weiterbestehen erst in der Lage ist, daran ist nicht zu zweifeln. Sicher benötigen die ehrwürdigen Herren nicht das allerneueste Kassensystem (vielleicht besitzen sie trotzdem eins?), aber so ist doch wenigstens ein kassenähnliches Gerät oder eine nicht ganz unmoderne Registrierkasse nötig. Sogar ein explizites Biergasthaus gibt es in der Gegend, das einzige in Österreich. Dass hier wie in den Hotels am Ort nostalgische Einrichtungsgegenstände zu finden sind halte ich für ebenso wahrscheinlich wie die Möglichkeit, dass modernste Kassensystem verwendet werden. Ein ebenfalls interessantes Ausflugsziel zu jeder Jahreszeit ist ein ehemaliges Gerichts- und Gefängnisgebäude, worin seit einigen Jahren eine Kunstsammlung der provokanten Art zu finden sein soll. Nicht ganz ernst zu nehmen ist da mein spontaner Gedanke, dass man seine Wertsachen und Urlaubskasse im Blick behalten sollte. Auch wenn nicht gerade Winterurlaubszeit ist, lässt es sich im Böhmerwald wunderbar erholen. Gut ausgebaute Wander- und Radfahrwege laden zu einer Tour ein, die auch durch einen Nationalpark führt. Auch hier lässt es sich am Wegesrand bestimmt wunderbar picknicken oder in einem Restaurant, das vielleicht in der Nähe ist, kann man sich den Gaumen verwöhnen lassen. Da ist es doch ein angenehmes, die Kasse der Örtlichkeiten zu füllen. Auch auf tchechischem Gebiet des Bömerwaldes gibt es Hotels mit durchaus gutem Standard zu ebenso nicht zu hohen Preisen. Ein Gang über die Grenzen kann sich also lohnen. Denn preiswert muss nicht billig oder wertlos sein. Auch im Nachbarland gibt es die Erlebniswelt. Viele Internetauftritte zeigen, dass tchechische Hotels durchaus gut ausgestattet sind. Mir kommt spontan der Gedanke, dass entsprechend auch die Ausstattung zur Arbeitserleichterung des Personals gegeben ist. Von moderner Einrichtungen in der Küche bis hin zu neuesten Kassen- und Buchungssystemen im Bereich der Rezeption.
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Städtereisen sind sehr beliebt. Aber auch immer schwieriger durchzuführen. Denn die in vielen deutschen Großstädten eingerichteten Umweltzonen können nicht mehr von allen Reiseunternehmen angefahren werden, da nicht alle Busse die notwendige Umweltplakette aufweisen. Das macht sich im Ergebnis des Reiseunternehmens und dessen Kasse durchaus spürbar bemerkbar. Somit müssten die Reisenden einen möglicherweise unbequemen Fußweg in Kauf nehmen, um beispielsweise das Gepäck zum Hotel zu schaffen. Die Umweltzonen sind bestimmt eine wertvolle Einrichtung und eine Bereicherung für die Luftqualität vor Ort. Im Gegenzug sind aber vielleicht Arbeitsplätze in Gefahr. Denn wenn Fahrzeuge für geplante Strecken keine (Teil-) Fahrerlaubnis bekommen, werden eventuell keine neuen Fahrzeuge angeschafft, stattdessen die Reisen gar nicht erst angeboten und davon hängt letzten Endes wenigstens der Arbeitsplatz des Fahrers ab. Doch auch die örtliche Gastronomie und Hotelerie der angesteuerten Städte könnten Umsatzeinbußen durch weniger Städtereisen hinnehmen müssen. Denn in jedem Fall sind es weniger Besucher, die eben auch weniger Geld vor Ort ausgeben. Wenn dann gerade Investitionen getätigt wurden, könnte der Gästerückgang fatale Folgen haben. Ein großes Defizit in den Finanzen wäre die Folge, am ehesten zu spüren, dass am Ende des Tages nicht so viel Geld in der Kasse ist. Denn fehlende Gäste gehen nicht essen und buchen kein Hotelzimmer. Somit ist auch das neueste Kassensystem fehl am Platz. Erst in den 1980′er Jahren hat man sich überhaupt erst beginnend mit dem Thema Städtereisen befasst. Da waren anfangs sicher pannenreiche Erlebnisse für Gäste ebenso wie für die Veranstalter. Aber Spaß haben Städtereisen sicher immer schon gemacht. Weil sie besonders gut als Kurztrip über ein Wochenende oder über wenige freie Tage zu planen sind. Und all zu teuer sind diese Kurzreisen auch nicht, so dass in der Haushaltskasse kein Fehlbetrag entsteht. Alternativ ist die Ansparphase für Städtereisen erheblich kürzer als für einen längeren Jahresurlaub. Für Hotels macht es kaum einen Unterschied, ob sie einen Gast für drei Wochen beherbergen oder in diesen drei Wochen mehrere Gäste für kürzere Besuche aufnehmen. Der Übernachtungspreis dürfte in etwa derselbe sein und in der Abrechnung mit dem Kassensystem keine Differenz in den Ergebnissen bringen. Und auch innerhalb der Vernetzungen im Kassensystem wird es kaum Unannehmlichkeiten bezüglich der Personalplanung oder der Lebensmitteleinkäufe für den Restaurantbereich geben. Ob nun Kurztrip, Städtereise oder mehrwöchiger Jahresurlaub gebucht wird, muss jeder für sich entscheiden. Wichtig sind in jedem Fall der Spaß- und Erholungsfaktor sowie die Zufriedenheit des Erlebnisses an sich. Dann hat in jedem Fall die mentale Kasse der Gefühle des Reisenden eine wertvolle Einnahme getätigt.
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