Archiv für die Kategorie „Kasse“
Die Systemgastronomie, wie McDonalds, Subway oder auch Starbucks, bekommt immer mehr Bedeutung in Deutschland. Dieses Konzept setzt sich durch, nicht zuletzt auch dank systematischer Verwaltung und Organisation mit Hilfe von modernen Kassen und Warenwirtschaftssoftware. In der Systemgastronomie muss die Bedienung der Gäste schnell gehen. So wird zum Beispiel bei einem Anbieter von köstlich belegten Sandwiches die Zeit gestoppt, in der der Mitarbeiter in der Lage ist, die Standardbelegungen herzustellen. Nicht unwichtig ist dabei auch die Geschwindigkeit bei der Eingabe der Bestellung in das Kasse.
Vorprogrammierte Standards und für Extrawünsche noch zusätzliche Tastenbelegungen der Kasse, alles logisch farblich getrennt, machen es dem Servicepersonal leicht, die Bestellung schnell in das Bedienfeld einzugeben. Muss etwas in der Küche separat nach Kundenwunsch hergestellt werden, wird es automatisch auf einem Display angezeigt. Bei einer großen Hamburger Kette wird das Feld dunkelrot, wenn der Gast schon zu lange wartet. Damit wird die Kasse auch zur treibenden Kraft und erinnert das Personal an Sonderwünsche, damit der Gast nicht vergessen wird. In der Systemgastronomie ist es Brauch, dass mehrere Kassen Terminals nebeneinander auf der Theke stehen. Je nach Kundenandrang werden immer mehr Kassen Terminals geöffnet, vor denen sich dann die Warteschlange aufbaut.
Der große Durchsatz an Waren, ob Brötchen, Belag, Pommes, Getränke, Fleisch und so weiter, all diese Mengen müssen für einen Systemgastronomen gut durchorganisiert sein. Da oft Systemgastronomie auch mit Franchise-Systemen in Verbindung stehen, die hohe Standards in Sachen Frische, einheitlicher Zubereitung, Verwendung der vom Franchisegeber angebotenen Grundzutaten und so weiter, setzen, wäre es ärgerlich, wenn mitten am Tag zum Beispiel der Salat ausgeht. Da kann man nicht eben in den Supermarkt nebenan einkaufen gehen, sondern muss auf die Lieferung durch die Franchisekette am nächsten Tag warten.
Kassen und die angeschlossenen Warenwirtschaftsprogramme verarbeiten die Umsatzdaten, die dafür genutzt werden, die Bestellungen für die nächsten Tage zu machen. Alle Produkte werden immer so frisch wie möglich geliefert, in der Regel sogar täglich. Ausverkäufe sind bei so guter Organisation mit Hilfe der Kasse recht selten. Das Lager ist auch nur so groß, dass der notwendige Bestand gelagert werden kann. Damit kann wertvolle, teure Fläche so weit wie möglich für die Gäste bereit gestellt werden. Nur ausreichend Sitzplätze und die schnelle Rotation der Gäste bringen den benötigten Umsatz. Die Kassen speichern ebenfalls Daten, die für Statistiken über Tages-, Wochen- oder Monatsumsätze benötigt werden. Diese Statistiken lassen den Geschäftsführer darauf schließen, an welchen Tagen zu welchen Zeiten am meisten Kundenandrang zu erwarten ist. So kann der Unternehmer seinen Personaleinsatz besser im voraus planen, was wiederum Kosten spart. Systemgastronomie in diesem großen Umfang wäre ohne den Einsatz von modernen Kassen nicht so fortschrittlich. Die Entwicklung der Systemgastronomie und ihre Verbreitung in die verschiedensten Bereiche ist nicht zuletzt durch Kassen voran getrieben worden.
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Registrierkasse 130CR von Casio
Die Registrierkasse 130CR von Casio bietet für kleines Geld Komfort auf kleinstem Raum. Die Kasse ist speziell auf die Bedürfnisse kleiner bis mittlerer Geschäfte zugeschnitten. Die Eingabe erfolgt über eine Zehnertastatur mit Pufferspeicher für 8 Tasten und 2 Tasten Rollfunktion. Mit der Registrierkasse 130 CR von Casio können bis zu 100 PLUs gespeichert werden und 4 Warengruppen verwaltet. Die Registrierkasse bietet funktionale Warengruppen für Buchungen. Bis zu 100 numerische Artikel können mit einem Preis programmiert werden, so dass die Registrierung zeitsparend und fehlerfrei durchgeführt werden kann.

Registrierkasse 130CR
Weitere praktische Funktionen, wie zum Beispiel für Einzahlung oder Auszahlung, Nullbon (KVK) und Fehlerkorrektur, oder auch Prozent und EUR-Nachlass erleichtern ebenso die Arbeitsabläufe, wie der Rückvergütungs-Modus (RF) für zurückgegebene Waren. Verschiedene Zahlungswege, wie “BAR”, “KREDIT” und “SCHECK“ kann die Registrierkasse ebenfalls bieten.
Über die Speicherfunktionen kann man jederzeit die Kontrolle über die Verkäufe haben. Der integrierte Speicherschutz bewahrt die gespeicherten Daten der Registrierkasse 130CR von Casio bis zu einem Jahr sicher auf. Vier verschiedene X/Z Berichten schaffen Übersicht: Der Standardbericht bringt die Kontrolle über alle Warengruppen, Funktions- und Summenregister. Der ebenfalls verfügbare Finanzbericht lässt die Umsätze ganz einfach ablesen. Der PLU Bericht der Registrierkassen ermöglicht die Prüfung der Verkäufe im Detail. Der periodische Bericht gibt Auskunft darüber, wie viel Umsatz in einem bestimmten Zeitraum erwirtschaftet wurde. Zum Ausdruck der Berichte kann zwischen Bon- und Journaldruck gewählt werden.
Die elektronische Registrierkasse 130CR von Casio kann Waren in vier Gruppen unterteilen. Für jede dieser Warengruppe stehen eine große Doppeltaste sowie voreinstellbare Funktionen wie: “Festpreis bis zu sechs Stellen”, “Begrenzung des höchsten Eingabebetrags”, “Einzelposten” oder “negative Warengruppe” zur Verfügung. Den Warengruppen können die beiden Steuerarten, Mehrwegsteuer und Umsatzsteuer zugewiesen werden.
Die Registrierkasse verfügt über einige praktische Voreinstellungen, sowie voreinstellbare Funktionen. Es ist zum Beispiel möglich, die Tasten der elektronischen Registrierkasse selbst zu beschriften. Dazu kann man ihre Tastenkappen abnehmen. Auf der Anzeige der elektronischen Registrierkasse 130CR von Casio kann man selbst kleine Preise sehr gut ablesen und mit dem großen Modus-Drehrad können die einzelnen Positionen schnell angewählt werden. Die Kasse 130CR zeigt das Datum und die Uhrzeit an, wobei die Umstellung von Sommer- auf Winterzeit unkompliziert erfolgen kann. Im Modus “CAL” kann die Registrierkasse auch als Taschenrechner genutzt werden.
Der Speicherschutz der Registrierkasse 130 CR bietet mit 3 Mignon AA Batterien Sicherheit für ca. 1 Jahr. Ansonsten arbeiten die Kassen mit Stromversorgung entweder mit AC 120 V oder mit AC 230 V. Der Drucker der Registrierkasse arbeitet mit einem Typenrad Druckwerk und kann Bonrollen von 57,5 mm bedrucken. Die Anzeige der Kasse bietet 7 Segmente x 8 Stellen und ist gut lesbar. Auch bei den Umweltbedingungen ist die Registrierkasse unkompliziert. Sie arbeitet zwischen 0 und 40 Grad Celsius bei einer Luftfeuchtigkeit zwischen 10 und 90 %. Inklusive Schublade hat die Registrierkasse Abmessungen von 330 (B) x 360 (T) x 230 (H) mm und ist nur 4,1 kg schwer.
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Gerade in der Gastronomie ist es von Vorteil, sich vor dem Kauf einer neuen Kasse einige Gedanken zu machen. In größeren Gastronomie Betrieben mit eventuell sogar mehreren Filialen sollte sogar ein so genanntes Pflichtenheft erstellt werden, in dem alle Anforderungen, die in Ihrem Betrieb an die Kassen gestellt werden, aufgelistet werden. Mit diesem Pflichtenheft ist es wesentlich einfacher, verschiedene Kassen miteinander zu vergleichen. Ein solches Pflichtenheft sollte so sorgfältig wie möglich aufgestellt werden. Es sollte enthalten, wie viele Kassen sie für das jeweilige Restaurant oder die Filialen benötigen, wie viele verschiedene Filialen angebunden werden sollen und welcher Art diese Filialen sind. So kann ein Gastronomie Unternehmen ein großes Restaurant umfassen, zusätzlich zwei Imbissbetriebe, ein Bistro und ein Ausflugslokal mit Streichelzoo und Kinder Unterhaltung. Im Restaurant sollen zwei stationäre Kassen installiert werden, die in der Lage sind grafische Tischpläne darzustellen und die die Schankanlage steuern soll, das heißt, die Getränke sollen von der Schankanlage erst dann freigegeben werden, wenn sie von einer Kasse gebucht werden. Da das Restaurant auch einen Außenbereich betreibt, sollen außerdem für 3 Servicekräfte mobile Kassen mit Druckern angeschafft werden. Die beiden Imbissbetriebe sind nicht so groß, so dass jeweils eine kleinere Kasse ausreichend ist. Im Bistro soll eine stationäre Kasse stehen, da aber auch einige Außentische mitbedient werden sollen, ist die Frage, ob nicht doch eine mobile Kasse dazu kommen soll. Und das Ausflugslokal ist eine besondere Herausforderung, denn dort gibt es eine große Terrasse mit Cafébetrieb, ein Innenrestaurant, eine kleinere Imbissbude auf dem Gelände und einen Souvenirshop. Alle diese Bereiche sollen Kassen haben, die im Netzwerk miteinander verbunden sind, so dass für das komplette Ausflugslokal zentral die Daten abgerufen werden können. Für ein so großes Gastronomie Unternehmen ist es sehr wichtig, den Wareneinkauf zentral zu steuern. Mit Hilfe der Daten, die die einzelnen Kassen Netzwerke zur Verfügung stellen, ist es möglich über die Warenwirtschaft im zentralen PC Bestellvorschläge zu ermitteln. Das erleichtert den Überblick über die benötigten Warenmengen und wohin was geliefert werden soll. Mit einer guten Kommunikationssoftware können alle Kassen in allen Teilen des Betriebes regelmäßig ausgelesen werden. Arbeiten die Kassen im Netzwerk, muss nur eine einzelne Kasse mit einem Modem verbunden werden. Die Daten aus den anderen Kassen werden über das Netzwerk in diese eine Kasse übertragen und von dort aus abgerufen für die Weiterverarbeitung im zentralen PC. Für das Bistro zum Beispiel würde sich anhand des Pflichtenheftes die Frage stellen, ob hier eine Hybrid Kasse eingesetzt werden sollte, die sowohl stationäre Kasse ist, mit allen notwendigen Schnittstellen für Peripheriegeräte, wie Schankanlagen oder Drucker, als auch als mobile Kasse genutzt werden kann, indem man das obere Mobilteil ganz einfach von der Docking Station abnimmt und mit an den Tisch zum Gast nimmt, um dort die Bestellung direkt einzugeben. Selbst umfassende Anforderungen eines großen Unternehmens an die Kassen lassen sich anhand eines Pflichtenheftes besser verdeutlichen. Daher sollte man sich dafür auf jeden Fall die Zeit nehmen.
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