Archiv für die Kategorie „Kassen Hersteller“
Besonders in der Gastronomie ist es wichtig, ein ausgewogenes Konzept zu erarbeiten. Denn die Gäste sollen sich wohl fühlen. So ist zunächst zu definieren und zu ermitteln, welche Zielgruppe angesprochen werden soll. Danach ist zu überlegen, welches Thema bedient werden soll. Systemgastronomie ist geeignet Kunden anzusprechen, deren Verhalten sich nicht so häufig ändert. Wenn aber zum Beispiel saisonale Angebote gemacht werden sollen – mir fällt da gerade das Thema Karneval ein – so macht es Sinn, die Grundhaltung des Lokals einigermaßen neutral zu halten. Denn dann kann sehr flexibel zu jeder Zeit ein anderes Thema für verschieden lange Zeiträume dekoriert und angeboten werden. Doch egal, wie die Gastronomie konzipiert sein soll: in jedem Fall ist ein modernes Kassensystem sehr von Vorteil. So kann in der Systemgastronomie, die in aller Regel auch ein großes Filialunternehmen ist, so mit Kassen ausgestattet werden, dass jede Filiale ihre eigene tägliche Abrechnung der Kasse fertigt. Hier dürfte es auch die Möglichkeit geben, den filialeigenen Warenbestand zu verwalten. Von jeder Filiale aus kann es aus dem Kassensystem heraus die Möglichkeit geben, im zentralen Lager des Unternehmens turnusmäßig und auch spontan außer der Reihe Bestellungen abzugeben. Und gegenläufig besteht die Möglichkeit, von Seiten der Unternehmensleitung die jeweiligen Filialumsätze in der Kasse vor Ort zu überprüfen und auch von der Buchhaltung aus auf die Kasse der Filiale zuzugreifen, um getätigte Vorgänge innerhalb des Kassensystems sofort ohne Zeitverzug zu verbuchen. Die individuelle Gastronomie benötigt möglicherweise nicht so umfangreiche Kassensysteme wie Konzerne mit Filialen. Aber auch hier ist es nötig, eine Kasse zu installieren, die den Anforderungen des Gastronomen und auch des Gesetzgebers entsprechen. Denn wie überall, wo Bargeschäfte stattfinden – das tut es in der Gastronomie definitiv – ist hierzulande ohnehin eine Kassenführung vorgeschrieben. Denn jeder muss seine Geschäfte durch Belege nachweisen. Und wenn schon in Registrierkassen oder Kassensysteme investiert wird, kann es auch sinnvoll sein, in Computerkassen zu investieren. Denn hier kann vielleicht direkt die betriebliche Buchhaltung erledigt werden. Zumindest aber kann in kleinen wie in großen Betrieben eine Verbindung zur Buchhaltung des Betriebes entstehen, wo dann Belege verbucht werden können. Auch in der Gastronomie gilt buchhalterisch wie überall „keine Buchung ohne Beleg“! Und ob in großen Filialunternehmen die Kassensysteme oder in kleinen Lokalen die einfache Registrierkasse einen Beleg für die tägliche Abrechnung erstellt, die dann in der Buchhaltung verwendet werden kann, spielt keine große Rolle. Wichtig ist, dass die belege den gesetzlichen Vorgaben entsprechen und den Aufbewahrungsfristen gemäß aufgehoben werden.
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Wie sag ich es, ohne jemandem auf den Schlips treten zu wollen? Ostdeutschland oder neue Bundesländer? Obwohl, so ganz neu sind die nach 19 Jahren ja auch nicht mehr… Auch das meine ich nicht negativ, ehrlich! Davor, dass es die Bürger der ehemaligen DDR mit viel Mut geschafft haben, dass die zwei deutschen Staaten wieder einer werden, kann ich nur meinen Hut ziehen. Alle Achtung!! Das war eine bemerkenswerte Leistung, dass die Leute alle zusammen geschafft haben, dass auf politischer Ebene endlich mal richtig gearbeitet wurde! Es war ja auch schon lange bekannt, dass die DDR-Regierungen mit ihrer Planwirtschaft nicht in der Lage waren, die Staatskasse im Gleichgewicht zu halten. In aller Regel gab es von allem zu wenig. Nicht einmal ausreichend Arbeit ist da gewesen – und trotzdem war kaum jemand arbeitslos. Offiziell schon mal gar nicht. Zumindest bei den Frauen gab es kaum Arbeitslosigkeit, denn wenn eine Frau keine Arbeit hatte, war sie Hausfrau. Und Planwirtschaft konnte niemanden so wirklich ausreichend versorgen. Wer ein Auto haben wollte musste lange darauf sparen und dann noch weitere Jahre auf das Gefährt warten. Es gab sehr lange Wartezeiten. Auch exotisches Obst und Gemüse hat es zu DDR-Zeiten eher nicht gegeben. Ok, dass passte in aller Regel auch nicht ins politische Konzept. Aber auch bei allen anderen Dingen des täglichen Lebens gab es häufig keinen Nachschub. In den Geschäften wurde verkauft was da war. Und bei Ausverkauf einiger Artikel gab es erst einmal eine Weile nichts davon. Man erzählt sich, dass die Verkäuferinnen dann auch häufig gleichgültig waren. Ob das so stimmt, weiß ich nicht. Aber wenn, dann mag ich den Damen ruhigen Gewissens positiv unterstellen, dass man oft auch nur gleichgültig sein konnte. Denn anders hätte man es möglicherweise nicht ausgehalten. Ich vermute auch, dass in aller Regel besonders im Einzelhandel die Kasse nicht stimmte. Nicht, dass Mitarbeiter sich am Geld vergriffen hätten. Aber es wurde schlicht wenig verkauft, also war am Abend auch wenig Bares in der Geldschublade. Und dass es für die Zeiten moderne Kassen und Kassensysteme gab, kann ich mir auch nicht vorstellen. Da die DDR-Regierungen immer darauf bedacht waren, Devisen ins Land zu bekommen, ohne selbst groß etwas dafür geben zu wollen, konnte schlicht nicht die Technologie der Zeit Einzug halten. Das war ja auch schon daran zu erkennen, dass Autos Unmengen an Abgasen produzierten und Fabriken ihre „dicke Luft“ ungefiltert durch die Schornsteine pusteten ohne über mögliche Umweltschäden nachzudenken. Alles in allem finde ich gut, dass es die DDR nicht mehr gibt. Nicht nur, dass auch in den neuen Bundesländern jetzt auf aktuellsten Umweltschutz geachtet wird. Viel mehr noch gefällt mir die wunderbare Gegend, die in 40 Jahren gewachsen ist. Es gibt wunderschöne Naturlandschaften, wo Tier- und Pflanzenarten sich haben ungehindert ausbreiten und entwickeln können. Und es wurden so viele Baudenkmäler wieder aufgebaut, die zu DDR-Zeiten dem Verfall zum Fraß vorgeworfen wurden – traumhaft, dass das alles erhalten werden konnte. Also, wenn Ostdeutschland nicht eine Reise wert ist, dann weiß ich nicht. Die Reise- und Touristikbranche hat hier sicher noch eine glanzvolle Zukunft vor sich. Wenn die Naturlandschaften so erhalten bleiben und die Reiseveranstalter ebenso wie Vermieter von Privatpensionen weiter investieren in Renovierung / Restaurierung alter Gebäude und Investitionen in moderne Einrichtungen und Technik tätigen, dann kann es dort nur weiter bergauf gehen. Selbst, wenn andere Arbeitsplätze in Massen nicht mehr existieren. Aber Reisen und Urlaub an die Ostseeküste und in den Rest dieser wunderschönen Gegend werden immer eine Option für Reisewillige bleiben.
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